Am 2. Juni eröffneten die Regensburger Domspatzen gemeinsam mit der Hofkapelle München Mozarts das Festival „Tage Alter Musik“ in Regensburg. Zu hören waren Mozarts große Credo-Messe (KV 257) und die „Vesperae solennes de Confessore“ (KV 339).

Konzert in voller Länge nachhören

Mozart schrieb die eher selten zu hörende große Credomesse wohl im Alter von 20 Jahren. Sie zeichnet sich durch besonderen musikalischen Schwung aus. Den Namen trägt sie wegen der besonders ausführlichen Behandlung des „Credo“-Teils, in dem Chor und Solisten nicht weniger als 64 mal ein fröhliches „Ich glaube!“ rufen. Die „Vesperae Solennes de Confessore“ schrieb Mozart in Salzburg mit 24 Jahren, kurz nach dem Tod seiner Mutter. In diesem Werk verarbeitet er seine Trauer, besonders deutlich im „Laudate Dominum“, im fünften Teil der Vesperae. Das gesamte Werk besticht durch vielfältige Register. Der abschließende Chorsatz, das „Magnificat“, bringt Pauken und Trompeten zum Erschallen. Sie geben dem Werk den Namen „Solennes“ (feierlich).

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