Preis für Quintessenz

Quintessenz erhielt Musikpreis der Stadt Regensburg

Das junge Vokalensemble ehemaliger Domspatzen überzeugte durch seinen ausgereiften und homogenen Klang.

Ihre Leidenschaft für Musik haben junge Musiker aus Regensburg dort hingebracht, wo sie heute stehen: An der Spitze der musikalischen Nachwuchsszene der Domstadt. Nun wurden sie von Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer mit dem Musikpreis der Stadt ausgezeichnet. Den Preis in der Kategorie „Domspatzen“ erhielt das fünfköpfige Vokalensemble „Quintessenz“.

Im Laufe ihrer gemeinsamen Schulzeit bei den Regensburger Domspatzen gründeten die Sänger Peter Ermer (Tenor 1), Kilian Brandscherdt (Tenor 2), Leopold Mundigl (Bariton), Nicolas Weigl (Bariton) und Simon Wittkowsky (Bass 2) dieses Männerensemble. Ihr musikalisches Repertoire reicht von Werken aus der Renaissance und Romantik bis hin zu Stücken der Moderne.

„Ich bin stolz auf unsere ehemaligen Sänger, der Preis ist auf jeden Fall verdient“, sagt Domkapellmeister Christian Heiß, Chef der Regensburger Domspatzen. Ihm gefalle der homogene Klang des Ensembles und die feine musikalische Interpretation der Vokalmusik. Neben der musikalischen Umrahmung zahlreicher Veranstaltungen sowohl im Hause der Regensburger Domspatzen als auch auswärts, veranstaltete das Männerensemble bereits einige eigene Konzerte.

Wegen Corona mussten die Preisträger, Juroren und Veranstalter lange bangen, ob das Preisträgerkonzert mit der anschließenden Preisverleihung in gewohnter Manier im Neuhaussaal des Theaters am Bismarckplatz stattfinden könne. Ein ausgefeiltes Hygienekonzept ermöglichte schlussendlich die Durchführung der Veranstaltung. Der Musikpreis wurde bereits zum fünften Mal vergeben. Die Musikszene der Domstadt könne sowohl national, als auch international mit der Konkurrenz mithalten und bewege sich auf hohem Niveau, sagte Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer.

Das Preisgeld lag in diesem Jahr bei 1.500 Euro je Kategorie und damit um 500 Euro über dem der letzten Jahre.

Foto: Stefan Effenhauser